Lektinfreie Ernährung: Welches Protein ist geeignet?

Lektinfreie Ernährung bei Autoimmunerkrankungen

Lektinfreie Ernährung ist für Menschen mit einer Lektin-Unverträglichkeit häufig der einzige Ausweg.

Was hat es mit Lektinen auf sich, welche Wirkung können sie auf den Körper haben und was kann man tun wenn man sie nicht verträgt?

Desweiteren werden wir der Frage nachgehen welches Protein sich für eine lektinfreie Ernährung eignet und worauf du dabei achten solltest.

Was sind Lektine?

Lektine sind komplexe Proteine, die vor allem in Pflanzen vorkommen, aber auch in bestimmten tierischen Produkten vorzufinden sind.

Sie sind ein natürlicher Abwehrmechanismus von Pflanzen, quasi ein natürliches Pflanzenschutzmittel, um sich vor Insekten, Tieren und leider auch uns Menschen zu schützen.

Lektine binden sich dabei an Zellen im Körper und lösen dort biochemische Reaktionen aus. Die Folge sind häufig Beschwerden und Unverträglichkeiten.

Was tun bei einer Lektin-Unverträglichkeit?

Für die meisten Menschen stellen Lektine in kleinen Mengen kein Problem dar. Allerdings gibt es auch Menschen, denen Lektine überhaupt nicht gut tun.

So können Lektine zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Magen- und Darmbeschwerden (Reizdarm), Durchfall oder im Extremfall sogar zum Tod führen.

Die Herausforderung bei Lektinen ist, dass sie weit verbreitet sind und in vielen vermeintlich gesunden Lebensmitteln wie Gemüse, Obst und Vollkorn vorkommen. Somit ist es kaum möglich den Kontakt mit Lektinen komplett zu vermeiden.

Welche Lebensmittel enthalten Lektin und welche nicht?

Lektine kommen häufig in Hülsenfrüchten, Erbsen und Bohnen vor. Zudem in Getreide wie Weizen und Mais oder in Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika oder Zucchini. Selbst Produkte von Tieren die z.B. mit Mais gefüttert wurden können Lektin enthalten.

Keine Lektine enthalten hingegen Lebensmittel wie beispielsweise Salat, Brokkoli, Spargel, Süßkartoffel, Karotten oder Pilze. Das sind natürlich nur ein paar Beispiele.

Lektine neutralisieren

Wenn so viele Lebensmittel Lektin enthalten stellt sich natürlich die Frage, wie man sich da noch vernünftig ernähren soll. Berechtigte Frage.

Die Lösung ist denkbar einfach: die meisten Lektine sind hitzeempfindlich und werden beim Kochen / Garen beim Siedepunkt von ~100 °C größtenteils beseitigt. Lass es mindestens 15 Minuten kochen. Das bedeutet: lektinhaltige Lebensmittel auf keinen Fall roh essen und ordentlich kochen!

Schädliche Lektine können außerdem durch Fermentieren und durch Einweichen reduziert und deaktiviert werden. Wenn man die Samen keimt (sprosst) werden Lektine ebenfalls neutralisiert und durch den Keimvorgang verträglicher gemacht.

Somit gibt es mehrere Möglichkeiten um den Großteil der Lektine vor dem Verzehr zu beseitigen. Bitte beachte, dass durch diese Maßnahmen die Lektine möglicherweise nicht komplett eliminiert werden und Reste enthalten bleiben können.

Lektinfreie Ernährung bei Autoimmunerkrankungen

Viele Menschen die an einer Autoimmunerkrankung, wie beispielsweise Hashimoto, leiden sind besonders von Lektinen betroffen.

Sie können die Darmdurchlässigkeit erhöhen, wodurch Krankheitserreger und Toxine besser eindringen und das Immunsystem schwächen können.

Gleichzeitig haben Menschen mit einer Autoimmunkrankheit üblicherweise einen höheren Proteinbedarf. Der Grund dafür ist der erhöhte Verlust von Zellmaterial und Gewebe bei Autoimmunkrankheiten. Eine erhöhte Proteinzufuhr ermöglicht die Reparatur und Regeneration von Zellmaterial.

Wichtig: Wenn du an einer Autoimmunerkranung leidest dann kläre unbedingt mit deinem Arzt ab welches Protein und wieviel du davon zu dir nehmen darfst!

Welche veganen Proteinquellen eignen sich für eine lektinfreie Ernährung?

Wenn du versuchst dich lektinfrei und gleichzeitig proteinreich zu ernähren, dann wirst du dir die Frage stellen welches Protein für eine lektinarme bzw. lektinfreie Ernährung geeignet ist.

Bei veganem Proteinpulver solltest du darauf achten, dass das Protein aus mehreren Komponenten und nicht nur aus einem Pflanzenprotein besteht.

Der Grund dafür ist, dass pflanzliche Proteine häufig nicht alle bzw. zu wenig von den essentiellen Aminosäuren enthalten. Essentielle Aminosäuren sind die, welche der Organismus benötigt, sie aber nicht selbst aufbauen kann.

Daher ist es empfehlenswert eine Kombination verschiedener pflanzlicher Proteinquellen zu wählen, damit sich ein ausgezeichnetes Aminosäureprofil ergibt.

Wichtig: Verwende unbedingt ein veganes Proteinpulver ohne Soja, denn Soja enthält viele natürliche Giftstoffe (Antinährstoffe) wie Phytinsäure und Lektine.

Bei vielen unserer Kunden, die sich lektinfrei ernähren, hat sich unser Produkt Athletic Body Sculpt, eine Kombination aus Reis- und lektinfreies Erbsenprotein bewährt.

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Wir haben etliche Kunden die sich lektinfrei ernähren und auf unser Proteinpulver vertrauen.

Unser Protein ist eine Kombination aus Reis- und Erbsenprotein mit einem ausgezeichneten Aminosäurenprofil. Es gilt als besonders verträglich und bekömmlich, da es gekeimt, fermentiert und schonend luftgetrocknet wird.

Durch die Keimung und Fermentierung werden Lektine, Phytinsäure und diverse Antinährstoffe reduziert und größtenteils neutralisiert – kleine Reste lassen sich aber leider nicht vollkommen ausschließen.

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